MIF ist im Zervixkarzinom überexprimiert und moduliert dessen Strahlensensibilität
M Krockenberger, J Kolb, N Kohrenhagen, JB Engel, J Dietl, A Hönig · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das Protein Macrophage Migration Inhibitory Factor (MIF) trägt zur Tumorentstehung durch Beeinflussung des Zellzyklus bei. Zudem hemmt MIF die antitumorale Immunantwort. Wir haben die MIF-Expression im Zervixkarzinom (Cx-Ca) und den Einfluss von MIF auf die Strahlensensibilität untersucht. Material und Methoden: Die Expression von MIF wurde in 80 Zervixproben immunhistochemisch (32 zervikale Dysplasien, 23 in situ und 25 invasive Ca's) untersucht. In den Cx-Ca-zellen Ca-Ski und Si-HA wurde die Expression von MIF mittels Western Blot analysiert. Eine RT-PCR diente zudem zur Erfassung der MIF mRNA-Expr…