Reduzierung der kindlichen und mütterlichen Mortalität in Asmara / Eritrea durch intensivierte Entwicklungszusammenarbeit
C Bartz, V Triphaus, P Schwidtal, W Rath, H Kaulhausen · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eritrea erlangte nach 30 Jahren Bürgerkrieg 1993 die Unabhängigkeit. Die Strukturen des Gesundheitswesen waren völlig zerstört. Die Maternal Mortality Rate (MMR) lag 1995 bei 998/105. Aufgrund fehlender Exporte mangelt es weitestgehend an Devisen für den Aufbau nachhaltiger Infrastrukturen. Das Hammer Forum–Humanitäre Hilfe für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten e.V. unterstützt seit langem die Schaffung von Behandlungsmöglichkeiten für Kinder im Orotta Hospital in Asmara, dem nationalen Referenzkrankenhaus. Seit 2003 gibt es hier ein geburtshilfliches Projekt. Neben dem Aufbau einer Neonatologie, eines Brand…