Monozygote, monochoriale Drillingsschwangerschaft- Kasuistik mit Literaturübersicht
M Pfann, S Sabus, M Anetseder, K Kraeker-Ruhland, J Hamann, T Fischer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Eine monochoriale, monozygote Drillings-Grav. ist ein seltenes Ereignis (1: 10 Mill.–1: 200 Mill.). Bereits bei monochorialen Gemini-Grav. bestehen bei nahezu allen Plazenten Gefäßanastomosen (feto-fetales Transfusionssyndrom, FFTS: 10–20%). Bei monochorialen Drillingsplazenten muss mit einem höheren Risiko des FFTS gerechnet werden. Häufig wird über die Möglichkeit der Reduktion (Fetozid mit cord ligation, cord coagulation) aufgeklärt, selten auch über Abruptio. Kasuistik: Die 38-jährige Pat.(GII/PI, Z.n. Sectio) stellt sich mit 21+5 SSW mit einer sonographisch nachgewiesenen monochorialen triamnial…