Paternale Thrombophilien ohne Einfluss auf rezidivierende Spontanaborte
FK Vocke, B Toth, N Rogenhofer, P Lohse, CJ Thaler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: 1–3% der Paare mit Kinderwunsch erleben rezidivierende Spontanaborte (RSA). Maternale thrombophile Mutationen gelten als ein möglicher Risikofaktor. Extraembryonale Membranen und damit der wesentliche Anteil des plazentaren Perfusionsgebietes werden genetisch durch das maternale und paternale Genom kodiert, so dass auch paternale thrombophile Mutationen als Risikofaktor für RSA in Frage kommen. Methodik: 151 deutschstämmige Paare mit 2 (n=49) oder ≥3 Fehlgeburten (n=102) und 157 deutsche Kontrollpaare (mindestens ein Kind; keine Aborte oder Schwangerschaftskomplikationen) wurden mit Hilfe der Poly…