Diagnostik einer intestinalen Graft-versus-Host-Disease durch Videokapsel- Endoskopie
H Heinzow, T Meister, G Bisping, E Schmidt, B Schulte, WE Berdel, M Stelljes, J Kienast, W Domschke, H Ullerich · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die GvHD (Graft-versus-Host-Disease) ist eine der Hauptursachen für Morbidität und Letalität bei Patienten, die sich einer allogenen Knochenmark (KMT) – oder peripheren Stammzelltransplantation (SZT) unterziehen müssen. 20–50% der Patienten entwickeln nach KMT/SZT Symptome einer akuten GvHD. Eine GvHD manifestiert sich am häufigsten im Bereich der Haut, Leber und des Gastrointestinaltrakts. In sehr schweren Fällen kommt es zur Entwicklung flächiger Ulzerationen, die zu Diarrhoen, Malabsorption, intestinalen Hämorrhagien und Sepsis führen können. Goldstandard in der Diagnostik einer intestinalen GvHD ist die Endo…