CareLit Fachartikel

Prävalenz und Diagnostik depressiver Störungen in der Allgemeinarztpraxis

Martin Sielk, Attila Altiner, Birgit Janssen, Nicole Becker, Marieke Pilar de Pilars, Heinz-Harald Abholz · Psychiatrische Praxis · 2009 · Heft 04 · S. 169-174

Dokument
809101
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Martin Sielk, Attila Altiner, Birgit Janssen, Nicole Becker, Marieke Pilar de Pilars, Heinz-Harald Abholz
Ausgabe
Heft 04 / 2009
Jahrgang 36
Seiten
169-174
Erschienen: 2009-05-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung ANLIEGEN Untersuchung des Phänomens, dass offenbar viele Depressionsfälle von Hausärzten nicht erkannt werden. METHODE Auswertung von 902 Patientenkontakten auf Anteil konkordanter Diagnosen zwischen Hausarzt und PHQ-D. Analyse der diagnostischen Beurteilung des Hausarztes. ERGEBNISSE Nach PHQ-D lag die Prävalenz der Major Depression bei 9 %. Die „Erkennensrate” der Hausärzte lag bei 45 %. Die Hausärzte sahen bei 2 / 3 der im PHQ-D positiven Patienten eine psychische Störung anderer Zuordnung. SCHLUSSFOLGERUNGEN Hausärzte stellten eine psychiatrische Diagnose häufig nicht, obwohl sie die psychisc…

Schlagworte

Depression Diagnose Prävalenz Diagnosekriterien hausärztliche Versorgung diagnosis prevalence diagnostic criteria primary care Psychiatrische Praxis