Tiefe Hirnstimulation bei Dystonie: Wann und Wo?
A. Kupsch, J. Mehrkens, A. A. Kühn · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft S 01 · S. S32-S40
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Dystonien umfassen eine klinisch und genetisch heterogene Gruppe von Bewegungsstörungen. Sie können mit einem erheblichen Verlust an Lebensqualität inklusive Invalidität einhergehen (z. B. Rollstuhlpflichtigkeit). Medikamentöse Ansätze sind insbesondere bei generalisierten Dystonieformen limitiert. Die Einführung der tiefen Hirnstimulation für die Behandlung von Bewegungsstörungen (zunächst essenzieller Tremor und fortgeschrittene Parkinson-Syndrome) hat auch die Behandlungsmöglichkeiten für dystone Bewegungsstörungen erweitert. So können heute Hirnregionen mithilfe der sogenannten tiefen Hirnsti…