Rheologie und koronare Herzkrankheit
M Leschke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2008 · Heft S 08 · S. S270-S273
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vor über 25 Jahren wurde erstmals gezeigt, dass eine Verbesserung rheologischer Parameter bei Patienten mit einem Hyperviskositätssyndrom zu einer Zunahme des Koronarflusses führt. Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit wurde eine Hyperfibrinogenämie mit konsekutivem Anstieg der rheologischen Parameter Plasmaviskosität und Erythrozytenaggregation nachgewiesen. Das Hagen-Poiseuilleschen Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen Gefäßwiderstand, Gefäßgeometrie und Blutviskosität. Dementsprechend kann bei der koronaren Herzkrankheit die Blutviskosität, insbesondere die Plasmaviskosität in der p…