Matrix-Metalloproteinasen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen – von der Grundlagenforschung zur klinischen Bedeutung
T. Rath, M. Roderfeld, J. Graf, E. Roeb · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2009 · Heft 08 · S. 758-769
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) sind zinkabhängige Endopeptidasen, die aufgrund ihres hohen proteolytischen Potenzials die wesentlichen Mediatoren des Umbaus der extrazellulären Matrix (ECM) darstellen. Neben der Fähigkeit, eine vollständige Degradation sämtlicher Metaboliten der ECM vorzunehmen, regulieren MMPs eine Vielzahl von Non-matrix-Substanzen, z. B. Chemokine, Zytokine oder Wachstumsfaktoren. Damit spielen MMPs eine entscheidende Rolle in zahlreichen physiologischen und pathologischen Prozessen wie Angiogenese, Wundheilung und Inflammation, einschließlich den mukosalen Entzündungsvorgän…