Alternative Anwendungen für die Quervernetzung der Hornhaut
H Aurich, C Wirbelauer, H Häberle, G Wollensak, DT Pham · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2008 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die korneale Quervernetzung ist ein Verfahren zur Stabilisierung des progressiven Keratokonus. Ihr liegt eine chemische Quervernetzung der kornealen Kollagenfibrillen zugrunde. Es sollte überprüft werden, ob sich der Effekt auch positiv auf andere Hornhauterkrankungen auswirkt. Methoden: Bei insgesamt 9 Patienten mit einer schmerzhaften bullösen Keratopathie (n=7), einer Transplantatabstoßung (n=1) und einem therapierefraktären Hornhautulkus (n=1) wurde die Hornhaut quer vernetzt: Nach zentraler Abrasio und der Aufsättigung mit 0,1% Riboflavinlösung wurde sie für 30 Minuten mit UVA-Licht einer Dosis…