Dissoziation als möglicher Einflussfaktor auf Lernprozesse und Therapieerfolg bei Trauma-assoziierten Störungen
J Mauchnik, UW Ebner-Priemer, N Kleindienst, M Limberger, C Schmahl, M Bohus · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2009 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Dissoziative Zustände sind ein häufiges Symptom bei der Borderline-Störung, der PTBS sowie der akuten Belastungsstörung, treten aber auch bei anderen psychischen Störungen, wie der Panik- oder Zwangsstörung auf. Für diese Störungsbilder liegen etablierte verhaltenstherapeutische Ansätzen vor, dennoch gibt es eine hohe Rate an Patienten, die nicht von diesen Methoden profitieren. Die Psychotherapieforschung konzentriert sich daher zunehmend auf mögliche Moderatorvariablen, beispielsweise die Dissoziation. Drei der vier bisher durchgeführten Therapiestudien zum Einfluss von Dissoziation auf Therapieergebnisse find…