Kriterien für die Einschätzung einer MdE von 10% am Beispiel Asbest-bedingter Pleuraplaques
A Preisser, X Baur · Pneumologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Zur Beurteilung einer Rentenentschädigung aufgrund der Berufskrankheit Nr.4103 (Asbestose oder asbestbedingte Pleuraplaques) wird üblicherweise vornehmlich die Vitalkapazität herangezogen. Erst ab Werten unterhalb des Sollgrenzwertes wird bisher eine entschädigungsfähige Minderung der Erwerbsfähigkeit von ≥20% gesehen. Eine MdE von 10% kann jedoch im Falle des Vorliegens einer weiteren Berufskrankheit, z.B. einer Lärmschwerhörigkeit („Stütz-MdE“), bereits zu Geldleistungen führen. Methode: 3 Patienten mit asbestassoziierten Pleuraplaques (ein Fall mit Z.n. asbestassoziierte Pleuritis) und Belastungs…