Differenzialdiagnose: Kawasaki-Syndrom
M. Albani · Aktuelle Dermatologie · 2009 · Heft 08/09 · S. 331-333
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Kawasaki-Syndrom, erstbeschrieben durch Tomisaku Kawasaki 1967, ist eine hochfieberhafte Systemerkrankung in Form einer Vaskulitis, die zwar zahlreiche Gefäßregionen betreffen kann, insbesondere aber durch aneurysmatische Veränderungen der Koronargefäße als schwerwiegende Verlaufskomplikation gekennzeichnet ist. Klinisch imponieren die Kinder – Prädilektionsalter 2 – 5 Jahre – durch anhaltend (> 5 Tage) hohes, antibiotikaresistentes Fieber, eine ausgeprägte, auch hämorrhagische Konjunktivitis, ausgedehnte, nicht eitrige zervikale Lymphknotenschwellungen, eine Himbeerzunge, düsterrote Lacklipp…