LTP-ähnliche Effekte nach repetitiver TMS
J Claßen · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mit mehreren neu entwickelten transkraniellen Reiztechniken lassen sich nichtinvasiv reversible Exzitabilitätsveränderungen erzeugen. Die assoziative Paarstimulation (PAS) besteht in der ursprünglichen Form aus der Anwendung multipler Paare einer transkraniellen Magnetstimulation (TMS) und der Stimulation eines peripheren Nerven (PNS), dergestalt, dass nahezu synchrone Ereignisse in der Zielregion entstehen. Die durch PAS induzierte Plastizität ist topographisch spezifisch, indem starke Gradienten oder sogar entgegengesetzte Exzitabilitätsveränderungen in der Umgebung der Zielrepräsentation erzeugt werden. Sie i…