Supraspinale Lokomotionskontrolle in fMRI und PET – Anwendungsperspektiven bei Patienten mit Gangstörungen
K Jahn · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Basierend auf den auf Rückenmarksebene festgelegten Grundbewegungsmustern wird das Gehen und Laufen bei Menschen durch die multisensorische und kognitive Kontrolle eines supraspinalen Netzwerkes modifiziert. Die Erkenntnisse über die hierarchische Organisation der beteiligten Hirnstrukturen stammen vorwiegend aus Tierversuchen an der Katze. Lokomotionszentren im Hirnstamm und Kleinhirn sind insbesondere für die Ganginitiierung, für Richtungsänderungen, für die Geschwindigkeitsanpassung und für die Reaktion auf Störreize von Bedeutung. In den letzten Jahren es ist uns gelungen, das supraspinale Netzwerk der Lokom…