Neurologische endoskopische Dysphagiediagnostik – Untersuchungstechnik, Einsatzmöglichkeiten und typische Befunde
T. Warnecke, E. B. Ringelstein, R. Dziewas · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 03 · S. 194-203
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die transnasale flexible Videoendoskopie wurde 1988 erstmals als neue Methode zur Untersuchung oropharyngealer Dysphagien beschrieben (Fiberoptic Endoscopic Evaluation of Swallowing=FEES). Mittlerweile hat sie sich neben der radiologischen Untersuchung des Schluckaktes, der sogenannten Videofluoroskopie, als komplementäres apparatives Verfahren zur objektiven Dysphagiediagnostik etabliert. Nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie ist die Videoendoskopie obligater Bestandteil der Basisdiagnostik neurogener Dysphagien. Neurologische Kliniken verfügen zunehmend über eigene Video…