Umgang mit B3-Läsionen in der minimal-invasiven Diagnostik – eine interdisziplinäre Aufgabe
B Fleige, U Kettritz · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
B3-Läsionen, definiert als gutartige Veränderungen mit ungewissem biologischem Potenzial, sorgen in den Befundbesprechungen im Rahmen des Mammographiescreenings immer wieder für Diskussionen. Teilweise wird mit der Gruppe B3 assoziiert, dass diese Veränderungen immer bioptisch zu klären sind, teilweise kommt auch die „gefühlte“ Statistik zum Tragen: „Bei der FEA war immer nichts mehr in der Folgebiopsie“ oder „Bei der LN war immer mal ein Karzinom im Exzisat“. Manche B3-Läsionen, wie z.B. papilläre Läsionen oder phylloide Tumoren sind in der Regel immer bioptisch abzuklären. Bei anderen Befunden, wie z.B. FEA od…