Das Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom
Kerstin Huber, Simone Hoffmann, Hertha Richter-Appelt · Zeitschrift für Sexualforschung · 2009 · Heft 04 · S. 318-339
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Übersicht: Die Diagnose des Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndroms (MRKH) wird bei folgender Symptomatik gestellt: Nichtausbildung (Aplasie) von Vagina und Gebärmutter bei Frauen mit weiblichem XX-Chromosomensatz, funktionsfähigen Eierstöcken und ansonsten äußerlich unauffälligen weiblichen Geschlechtsmerkmalen. Das Syndrom hat für betroffene Frauen Unfruchtbarkeit zur Folge, außerdem ist vaginaler Geschlechtsverkehr nicht vollständig möglich. Mithilfe meist operativer Behandlungsmethoden ist die Herstellung einer Vagina möglich, welche dann als „Neovagina“ bezeichnet wird. Ein Großteil der Forschungsarbeiten…