Zusammenhang zwischen vier Genpolymorphismen des C-reaktiven Proteins und der Prognose bei Patientinnen mit Zervixkarzinom
S Polterauer, C Grimm, V Seebacher, C Tempfer, A Reinthaller, R Zeilinger, L Hefler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Das C-reaktive Protein (CRP) stellt das wichtigste Akute-Phase-Protein dar und wird in der klinischen Praxis als unspezifischer Entzündungsparameter verwendet. Es besteht ein erwiesener Zusammenhang zwischen Entzündung, Karzinogenese und Tumorwachstum. Mehrere rezente Studien zeigen, dass erhöhte CRP-Serumspiegel bei fortgeschrittenem Tumorstadium von gynäkologischen Malignomen vorkommen und als unabhängiger Prognoseparameter für das Überleben dienen. Mutationen im CRP-Gen können die Höhe der CRP-Serumspiegel beeinflussen. Allerdings ist derzeit noch unklar, ob die Entzündungsreaktion und die Erhö…