Mikroalbuminurie und Albuminurie: Differenzialdiagnose und therapeutische Konsequenzen
M J Koziolek, C P Bramlage, R Vasko, C Grupp, G A Müller · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2009 · Heft 34/35 · S. 1681-1685
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Mikroalbuminurie oder Albuminurie kann Ausdruck einer generalisierten Gefäßschädigung oder einer Nierenerkrankung sein. Die Prävalenz einer Mikroalbuminurie liegt in der Bevölkerung bei etwa 8 %, bei Patienten mit arterieller Hypertonie und Diabetes mellitus erreicht sie sogar 50 % und mehr. Sie ist mit einer Erhöhung der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität verbunden. Als zentraler Mechanismus zur kardiovaskulären Protektion können die Blutdruckkontrolle und die Hemmung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) gelten. Damit ist nicht nur eine Verringerung von kardio-vaskulär-ren…