Minimale Hörstörungen im Kindesalter: Bedeutung, Auswirkungen und Behandlung als Übersicht
A. Nickisch · Sprache · Stimme · Gehör · 2009 · Heft 03 · S. 110-115
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Als minimale Hörstörungen (MH) werden permanente Hörverluste bezeichnet, bei denen die Hörschwellen zwischen einer Normalhörigkeit und einer alltags- bzw. kommunikationsrelevanten Hörstörung liegen. Beim Neugeborenen-Hörscreening werden MH oft übersehen. METHODE/ERGEBNISSE: Aufgrund der Literatur stellen MH ein bedeutsames Risiko insbesondere für die schulische Entwicklung dar. Bei MH sind deutliche Beeinträchtigungen u. a. beim Hören im Störschall und in Klassenräumen zu beobachten. Sprachauffälligkeiten bestehen bei Kindern mit MH in der Regel nicht. SCHLUSSFOLGERUNG: „Minimal” ist…