Tiermodelle für Aspekte der Multiplen Sklerose
M Kerschensteiner · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das pathophysiologische Verständnis der Multiplen Sklerose beruht in weiten Teilen auf dem Tiermodell der experimentellen autoimmunen Encephalomyelitis (EAE). Dieses aktiv induzierte Modell in verschiedenen Spezies wurde über die letzten Jahre in Teilen deutlich erweitert und in verschiedenen Varianten verbessert, so dass unterschiedliche Aspekte der Multiplen Sklerose besser dargestellt werden können. Die Hörigkeit der Wissenschaft auf das EAE-Modell bedingte über viele Jahre eine gewisse Einschränkung in den pathophysiologischen Konzepten, so zum Beispiel die Sichtweise der Multiplen Sklerose als eine CD4-verm…