Bilaterale Nervus Occipitalisstimulation eine Therapieoption des chronischen, therapierefraktären Clusterkopfschmerzes
C Gaul, O Müller, T Gasser, HC Diener, Z Katasarava · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein kleiner Anteil von Patienten mit Clusterkopfschmerz entwickelt einen chronischen Clusterkopfschmerz, d.h. es treten in weniger als 4 Wochen im Jahr keine Attacken auf. Die Therapie solcher Patienten ist ausgesprochen schwierig. Wenn es wegen intolerabler Arzneimittelwirkungen insbesondere in höheren Dosierungen, oder ausbleibender bzw. unzureichender Wirkung auch einer Kombination der gut etablierten Wirkstoffe Lithium, Verapamil und Topiramat nicht gelingt die Attacken zu unterdrücken gibt es neue Therapieoptionen. Die seit einigen Jahren insbesondere in Italien angewandte Methode der hypothalamischen Hirns…