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Ureterolyse, Intraperitonealisierung, Ureter-Ileum-Interponat und pyelovesikaler Bypass (Detour) bei Morbus Ormond oder langstreckiger Ureterstriktur

Axel Heidenreich · Aktuelle Urologie · 2021 · Heft 05 · S. 490-500

Dokument
810484
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Urologie
Autor:innen
Axel Heidenreich
Ausgabe
Heft 05 / 2021
Jahrgang 52
Seiten
490-500
Erschienen: 2021-09-01 00:00:00
ISSN
0001-7868

Zusammenfassung

Die häufigste Ursache der uni- oder bilateralen Ureterstenose idiopathischer Genese stellt die primäre retroperitoneale Fibrose (Morbus Ormond) dar. Ihr liegt eine entzündliche Bindegewebsproliferation ungeklärter Ätiologie mit Bevorzugung des Retroperitoneums zugrunde. Die Beteiligung des ableitenden Harntrakts manifestiert sich durch eine uni- oder bilaterale Ureterobstruktion bis hin zur Anurie und Urämie. Die primäre Therapie des Morbus Ormond erfolgt immunsuppressiv durch die mindestens 3-monatige Gabe von Kortikosteroiden oder Azathioprin, bis keine aktiven Entzündungsreaktionen mehr nachweisbar sind. Die…

Schlagworte

Aktuelle Urologie