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Der Streit um Walt Whitmans Homosexualität und Magnus Hirschfelds Zwischenstufenlehre

Manfred Herzer-Wigglesworth · Zeitschrift für Sexualforschung · 2021 · Heft 02 · S. 97-102

Dokument
810626
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Sexualforschung
Autor:innen
Manfred Herzer-Wigglesworth
Ausgabe
Heft 02 / 2021
Jahrgang 34
Seiten
97-102
Erschienen: 2021-06-01 00:00:00
ISSN
0932-8114

Zusammenfassung

ZusammenfassungVon 1905 bis 1922 führte Eduard Bertz, ein Mitarbeiter Magnus Hirschfelds, eine literarische Fehde gegen einige Verehrer Walt Whitmans, die den US-amerikanischen Dichter trotz der unverhohlen schwulen Bekenntnisse in seinem Werk für einen vollkommenen Frauenliebhaber hielten und alle davon abweichenden Ansichten als Herabwürdigung ihres Idols bekämpften. Bertz’ Beweisführung zu Whitmans Homosexualität wurde von Hirschfeld akzeptiert, obwohl sie, scheinbar auf dem Boden der Zwischenstufenlehre Hirschfelds stehend, Whitman als entarteten und pathologischen Jugendverführer brandmarkte. Die beiden Sch…

Schlagworte

Magnus Hirschfeld männliche Homosexualität Sexualwissenschaft Walt Whitman Wissenschaftlich-humanitäres Komitee Videoanalyse male homosexuality Scientific-Humanitarian Committee sex research Zeitschrift für Sexualforschung