ω-3-Fettsäuren in der Behandlung der gynäkologischen Onkologie
Olaf Katzler · Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin · 2021 · Heft 02 · S. 15-18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDas Mammakarzinom ist die häufigste Krebsart der Frau. Zu den Ernährungsrisiken, die die Karzinombildung begünstigen können, zählt u. a. ein gestörtes ω-3/ω-6-Verhältnis. Besonders die marinen ω-3-Fettsäuren EPA und DHA weisen Antiangiogenese- und Antitumor-Eigenschaften auf. Studien zufolge verringert der Konsum von 85 g Fisch täglich das Risiko für Brust- und Darmkrebs deutlich. Allerdings muss der zunehmende Schadstoffgehalt von Fischen beachtet werden. Als Alternative bieten sich gereinigte Fisch- oder Algenöle an. In zahlreichen Studien mit Karzinomen unterschiedlicher Lokalisation deutet sic…