Neoadjuvante Chemotherapie beim Ovarialkarzinom – ein sinnvolles Vorgehen?
M. Pölcher, W. Kuhn · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 11 · S. 999-1004
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neoadjuvante Therapien werden in der Onkologie eingesetzt, um durch Tumorverkleinerung operationstechnische Vorteile zu erlangen. Darüber hinaus kann die Bewertung des Therapieansprechens hilfreiche Hinweise auf den weiteren Verlauf der Erkrankung liefern. Das epitheliale Ovarialkarzinom erscheint aufgrund seiner frühen und ausgedehnten peritonealen Metastasierung, seiner Chemosensitivität und aufgrund der prognostischen Bedeutung des verbleibenden postoperativen Tumorrests für ein neoadjuvantes Therapiekonzept besonders geeignet. Seit vielen Jahren ist die neoadjuvante Chemotherapie beim Ovarial…