Neuere homöopathische Lehren: Fehlinterpretationen des Organons
George Vithoulkas · Zeitschrift für Klassische Homöopathie · 2009 · Heft 04 · S. 180-183
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Sowohl die körperliche Verfassung als auch die Gemütssymptome sind für die homöopathische Behandlung ausschlaggebend. Aber die heute von einigen homöopathischen Lehrern propagierte Verschreibung ausschließlich aufgrund von Geistes- und Gemütssymptomen oder nach einer zentralen Wahnidee beruht auf einer Fehlinterpretation des Organon § 210. Die Möglichkeiten einer korrekten Verschreibung unter Berücksichtigung des mentalen Zustandes werden dargelegt. Die „neuen Lehren” bringen Patienten und Homöopathen mehr Verwirrung als Nutzen und bedrohen damit die Zukunft der Homöopathie.