Die Möbius-Stiftung - Eine Quellenstudie zur Geschichte der psychiatrischen und neurologischen Forschungsförderung
Ulrich Rottleb, Holger Steinberg · Psychiatrische Praxis · 2007 · Heft 04 · S. 188-193
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Um dauerhaft an den Neurologen und Psychiater Möbius zu erinnern und um beiden Disziplinen eine Fördermöglichkeit zu eröffnen, wurde 1908 die Möbius-Stiftung gegründet. Gemäß ihrer Satzung honorierte sie die Leistungen u. a. von Alzheimer, Kraepelin, Nonne, C. und O. Vogt oder Foerster. Innerhalb beider Fachgesellschaften erlangte die Stiftung deutschlandweite Bedeutung, wenngleich sie infolge der Inflation ab 1923 zur Inaktivität verurteilt war. Ihre Geschichte spiegelt exemplarisch die Umbrüche in Deutschland und der deutschen Psychiatrie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider.