Betreuung bei Schwangerschaft und Epilepsie- Sate of the Art
M Kühnert · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kinder schwangerer Epileptikerinnen haben in 2–4% Fehlbildungen, in 3% sind Medikamente verantwortlich. Bei Phenytoin, Carbamazepin, Valproat, Barbituraten steigt das Risiko für kardiovaskuläre und urogenitale Malformationen und orale Spaltbildungen. Lamotrigen ist bislang unproblematisch Diagnostk: Zwischen einem 1. Anfall in der Schwangerschaft und der Anfallsfrequenz muss unterschieden werden. Mehr Anfälle in 33% können psychologisch, pharmakokinetisch, physiologisch und hormonell bedingt sein. Plasmaspiegel sind alle 4–6 Wochen zu kontrollieren. Therapie: Die Notwendigkeit einer Antikonvulsivatherapie ist zu…