Botulinumtoxintherapie bei tardiver Dyskinesie der Zunge nach Neuroleptikamedikation
E Krause, K Bötzel, J Hennings, TC Wetter, R Gürkov · Klinische Neurophysiologie · 2008 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Tardive Dyskinesien im Kopf-Hals-Bereich können als unerwünschte Nebenwirkung unter einer Psychopharmakatherapie auftreten. Sie persistieren nicht selten auch nach Absetzen der Medikation und sind für den betroffenen Patienten sowohl funktionell als auch psychisch sehr belastend. Durch Einsatz anderer Psychopharmaka, von Benzodiazepinen oder von Vitamin E-Präparaten wird versucht, solche Dyskinesien zu behandeln. Nicht immer mit Erfolg. Methoden: Ein 28-jähriger männlicher Patient stellte sich bei uns mit einer extrapyramidal motorischen Störung im Sinne einer tardiven Dyskinesie der Zunge und perior…