Tumorzellnachweis im Knochenmark und Blut von Patientinnen mit Mammakarzinom: Klinisches Potenzial, Studienergebnisse und aktuelle Forschungsprojekte in Deutschland
V. Müller, K. Pantel, S. Riethdorf, C. Schindlbeck, B. Rack, E. Solomayer, W. Janni, T. Fehm · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 07 · S. 717-720
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Patientinnen mit Mammakarzinom kommt es bereits früh im Krankheitsverlauf zu einer hämatogenen Streuung von Tumorzellen. Eine solche, in der Metastasierungskaskade frühe Tumorzelldissemination kann mithilfe sensitiver Nachweisverfahren im Blut und Knochenmark erfasst werden. Der immunzytochemische Nachweis disseminierter Tumorzellen im Knochenmark ist bei Patientinnen mit primärem Mammakarzinom mittlerweile als ein unabhängiger Prognosefaktor anerkannt. Dies ist ein Beweis für die biologische Relevanz dieser Zellen. Trotzdem hat sich die Erhebung des Knochenmarkstatus in der Routinediagnostik…