Mitomycin C und Wundheilung
M. O. Scheithauer, H. Riechelmann · Pädiatrische Praxis · 2007 · Heft 05 · S. 384-393
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mitomycin C (MMC) wird in der Onkologie als Chemotherapeutikum verwendet. Seine Metaboliten binden an DNA-Moleküle und induzieren DNA-Quervernetzungen. MMC interferiert so mit der DNA-, RNA- und Proteinsynthese. Hierdurch hemmt MMC das Wachstum und die Teilung von Fibroblasten, den Schlüsselzellen von Wundheilung und Narbenbildung. Als Besonderheit hemmt MMC insbesondere die Synthese von Proteinen der Zellzwischensubstanz wie Fibronektin und Kollagen, die im Rahmen der Wundheilung wesentliche Funktionen ausüben. Aufgrund dieser Eigenschaften ist MMC grundsätzlich in der Lage, die Bildung von über…