Chirurgische Methodenwahl bei der Magenperforation
H. Stöltzing, J. Emmel, K. P. Thon · Viszeralchirurgie · 2007 · Heft 01 · S. 5-13
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die eindrückliche Symptomatik der Magenperforation ist zu Beginn durch eine chemische Peritonitis bedingt, die nach 12-48 Stunden in eine bakterielle mit Zeichen der Sepsis übergeht. Die Perforationsursachen reichen von der Ulkuskrankheit über Malignome bis hin zu Raritäten. Die Inzidenz der Ulkusperforation liegt zwischen 4 und 8/100000 Patientenjahre, bei 1/4 der Patienten ist die Einnahme nicht-steroidaler Antiphlogistika beteiligt. Das perforierte Magenkarzinom ist insgesamt selten, der Anteil bei den wegen einer Magenperforation Operierten kann je nach Klinik über 10% liegen. Bei Spontanabde…