Neuroanatomische und elektrophysiologische Grundlagen von Rückenschmerzen: Untersuchungen an Ratten
T. Taguchi, U. Hoheisel, S. Mense · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 08 · S. 472-477
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung FRAGESTELLUNG Die Prävalenz von „unspezifischen” Rückenschmerzen, die zum großen Teil muskulär bedingt sind, ist im Vergleich zu Schmerzen in Extremitätenmuskeln deutlich höher, ohne dass dafür ein Grund bekannt wäre. Der Untersuchung liegt die Arbeitshypothese zugrunde, dass Rückenmuskeln eine besonders effektive Verschaltung mit dem Rückenmark und höheren nozizeptiven Zentren haben. METHODIK Zur Testung der Hypothese wurden unterschiedliche Techniken eingesetzt. 1. In Verhaltensexperimenten wurde getestet, ob die tiefen Rückenmuskeln (M. erector spinae, ES) empfindlicher als der Extremitätenmus…