Intralabyrinthäres Schwannom mit selektiver Schädigung der niederfrequenten Anteile des vestibulo-okulären Reflexes
B Machner, S Gottschalk, T Sander, H Rambold, C Helmchen · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein peripher vestibuläres Defizit lässt sich einerseits durch eine einseitige Untererregbarkeit in der kalorischen Prüfung, andererseits durch einen pathologischen Kopf-Impuls-Test (Halmagyi-Curthoys) nachweisen. Letzterer untersucht die hochfrequenten Anteile des vestibulo-okulären Reflexes (hf-VOR), während die kalorische Prüfung die niederfrequenten Anteile stimuliert (lf-VOR). Der physiologisch bedeutsamere hf-VOR bleibt nach einseitigen peripher vestibulären Läsionen (z.B. Neuritis vestibularis) länger beeinträchtigt und ist damit der sensitivere Parameter für den Nachweis eines peripher vestibulären Defizi…