Feinmotorische Verlaufskontrolle mit computergestützter Schreibanalyse bei Patienten mit Morbus Wilson
W Hermann, P Günther, P Baum, H Kühn, A Wagner · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Morbus Wilson, eine autosomal-rezessive Störung des hepatischen Kupfertransportes, ist von hepatischen und extrapyramidalen Symptomen gekennzeichnet. Feinmotorische Störungen als häufige Residualsymptome nach Langzeittherapie sind Ausdruck irreversibler basalganglionärer und zerebellärer Läsionen. Mithilfe der computergestützten Schreibanalyse (CS – System) wird bei 7 therapierten neurologischen Wilsonpatienten (1 Mann, 6 Frauen; 46±7 Jahre) eine Verlaufskontrolle kinematischer Parameter (NIV – Geschwindigkeitswechsel, NIA – Beschleunigungswechsel, Schreibfrequenz, Schreibdauer eines Testsatzes) durchgeführt…