CareLit Fachartikel

Differenzialdiagnose bei zunehmender Gangstörung: Hereditäre spastische Paraplegie, infantile Zerebralparese oder funktionelle Körperstörung?

FS Lienau, C Zühlke, C Helmchen, C Klein · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04

Dokument
812356
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Neurophysiologie
Autor:innen
FS Lienau, C Zühlke, C Helmchen, C Klein
Ausgabe
Heft 04 / 2007
Seiten
–
Erschienen: 2007-04-11 00:00:00
ISSN
1434-0275

Zusammenfassung

Mutationen im SPG4-Gen, das für Spastin kodiert, erzeugen eine hereditäre spastische Paraplegie (HSP), die meistens das klinische Bild einer isolierten spastischen Paraparese zeigt und autosomal-dominant vererbt wird. Es kommt zu einer neurodegenerativen Axonopathie der spinalen Bahnen und betrifft gelegentlich das zweite Motorneuron. Seltener sind komplizierte Verläufe beschrieben, die Hirnleistungsstörungen, epileptische Anfälle, Dysarthrie, Sensibilitätsstörungen, erektile Dysfunktion und Inkontinenz einschließen können. Ein 28-jähriger Mann wurde uns mit einer rapide zunehmenden Gangstörung nach dem Tod sein…

Schlagworte

Klinische Neurophysiologie