Methode und Mechanismen der transkraniellen Gleichstromstimulation
D. Liebetanz, W. Paulus, M. A. Nitsche · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 02 · S. 136-140
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Schwacher Gleichstrom induziert neuroplastische Veränderungen der Erregbarkeit des Kortex von Tier und Mensch. Die Erregbarkeitsveränderungen sind abhängig von der Polarität und der Dauer der Gleichstromstimulation sowie von der verwendeten Stromstärke. Die ursprünglich auf tierexperimentelle Untersuchungen aus den 50er und 60er Jahren zurückgehende Technik, konnte in jüngeren Studien erfolgreich auf die Anwendung am humanen Kortex übertragen werden. Hierbei führt kathodale transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) zu einer Verminderung und anodale Stimulation zu einer Erhöhung der mittels tra…