CareLit Fachartikel
Auch bei grobem Diagnosefehler Beweislastumkehr
K. Deppert, W. Rösch · Endoskopie heute · 2007 · Heft 02 · S. 145-146
Dokument
812484
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nicht nur ein grober Behandlungsfehler, sondern auch eine grob fehlerhafte Diagnose können zu einer Beweislastumkehr führen. Im vorliegenden Fall war trotz eindeutiger ösophagealer Symptome ein fortgeschrittenes Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre übersehen worden. Durch die Beweislastumkehr muss der Untersucher nachweisen, dass die Lebenserwartung durch die verzögerte Diagnosestellung (hier vier Monate) nicht verkürzt wurde.
Schlagworte
Beweislastumkehr
grob fehlerhafte Diagnose
Karzinomprognose
osophageal carcinoma
missed diagnosis
legal problems
Endoskopie heute