Extremitätenerhalt durch autologe Knochenmarkstransplantation bei angio(-neuro)pathischem diabetischem Fußsyndrom
C Lüdemann, JA Schmidt-Lucke, B Amann · Diabetologie und Stoffwechsel · 2007 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Ungefähr 1/3 aller Patienten mit kritischer Extremitätenischämie (CLI) und konsekutivem angio(-neuro)pathischem diabetischem Fußsyndrom (DFS) können weder chirurgisch noch radiologisch-interventionell revaskularisiert werden. In diesem Patientenkollektiv liegt eine sehr hohe Amputationsrate einhergehend mit einer Sterblichkeit nach Amputation von ca. 25% vor. Da autologe mononukläre Zellen aus dem Knochenmark (BMNC) potente Quellen von angiogenetischen Cyto- und Chemokinen sind, behandelten wir bis jetzt 22 Patienten mit DFS durch eine autologe Knochenmarkstransplantation (KMT) zur Induktion der A…