Trachealatresie – eine dramatische Rarität
U Wetzel, T Erler, D Stadthaus · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Trachealaplasie stellt mit einer Inzidenz von 2:100.000 eine sehr seltene Anomalie dar. In der Literatur finden sich nur ca. 150 beschriebene Fälle. Begleitfehlbildungen sind sehr häufig. In Bezug auf eine längerfristige Überlebenschance sind bisher keine positiven Berichte bekannt. Kasuistik: Wir berichten über den Fall einer Trachealaplasie bei einem weiblichen Frühgeborenen der 30. SSW mit präpartalem Verdacht auf eine Duodenalatresie bei Polyhydramnion und „double bubble Phänomen“. Geburt per Sectio bei präpathologischem Doppler. Bei genanntem Fehlbildungsverdacht wurde bei postnataler Atemin…