Das Knochenmarködemsyndrom
N.N. · Arthritis und Rheuma · 2021 · Heft 04 · S. 243-254
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNGDas Knochenmarködemsyndrom (KMÖS) ist eine durch pathologische Flüssigkeitsvermehrung im Knochenmark gekennzeichnete Erkrankung, die sich mittels MRT darstellen lässt. Das Spektrum potenziell verursachender Erkrankungen ist groß, wobei sich ätiologisch mechanische, metabolische, reaktive und ischämische KMÖS-Formen voneinander unterscheiden lassen. Zwar ist die Pathophysiologie des KMÖS noch unzureichend verstanden, doch wird ein lokal erhöhter Knochenumbau im Sinne einer aktivierten Knochenresorption angenommen, die zu einer erhöhten Vaskularisation mit konsekutiv vermehrter Flüssigkeitsansammlun…