Neurophysiologische Grundlagen des normalen und gestörten Schluckaktes
Malte Roderigo, Tobias Warnecke, Rainer Dziewas, Sonja Suntrup-Krüger · neuroreha · 2021 · Heft 03 · S. 117-124
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Beim Schlucken handelt es sich um einen überlebenswichtigen Vorgang, der die Aufnahme von Nahrung, Flüssigkeiten und Speichel ermöglicht und der Reinigung und dem Schutz von Mundhöhle, Zunge und Zähnen dient. Darüber hinaus werden die Atmungsorgane (Trachea, Lunge) durch einen intakten Schluckakt vor eindringendem Fremdmaterial und damit einhergehend auch Krankheitserregern geschützt. Man spricht umgangssprachlich nicht ohne Grund von „Verschlucken“, wenn es infolge eines Kontakts von Nahrung oder Flüssigkeiten mit den sensiblen Strukturen der Atemwege zur Auslösung des Hustenreflexes kommt.