Intakte Frühschwangerschaft im hypoplastischen Horn eines Uterus bicornis
P Stuzmann, R Fricker, H Fitz, T Müller · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Prävalenz kongenitaler uteriner Anomalien beträgt 0,1%-3,2%. Ursächlich scheint eine Hemmungsfehlbildung der Müllerschen Gänge zu sein. Die Inzidenz einer „ektopen Schwangerschaft“ im rudimentären Uterushorn eines Uterus bicornis wird mit 1:100000 bis 1:140000 angegeben. Methode: Wir stellen die Kasuistik einer 34-jährigen Patientin, II G I P vor: Einweisung mit V.a. Extrauteringravidität, Z.n. Spontanpartus. Jetzt Serum-ß-hCG von 67435U/l, sonographisch wird der Verdacht auf einen Uterus bicornis mit intakter Schwangerschaft im hypoplastischen Horn geäußert, SSL entsprechend der 6+3 SSW. Erge…