Temozolomidempfindlichkeit von Tumorstammzellen im Glioblastom
S Röhrl, D Beier, L Kunz-Schughart, P Hau, M Proescholdt, A Brawanski, U Bogdahn, CP Beier · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine kleine Gruppe von Tumorstammzellen ist in Glioblastomen für die Aufrechterhaltung des Tumorwachstums verantwortlich. Eine häufig formulierte Hypothese lautet, dass sich die Tumorrezidive auf Grund der verminderten Empfindlichkeit von Tumorstammzellen gegen etablierte Therapien bilden. Unklar ist bislang jedoch, inwieweit Temozolomid (Temodal®) tatsächlich wirksam gegen diese Subpopulation ist. Hierzu untersuchten wir sechs verschiedene, aus primären Glioblastomen gewonnene Tumorstammzelllinien. Temozolomid hatte auch in hohen Dosen eine nur sehr geringe Toxizität auf die Gesamtheit aller Zellen. Im Gegensat…