EURAP Deutschland – Update 2007
V Gaus, I Coban, S Eibach, R Kretz, B Schmitz · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In Deutschland werden 0,5% der Schwangeren aufgrund einer Epilepsie mit Antikonvulsiva (AED) behandelt. Die Einnahme von AED in der Schwangerschaft (Schwschft) geht jedoch mit einem erhöhten Fehlbildungsrisiko einher. Die vorliegenden Daten zum teratogenen Risiko der AED sind widersprüchlich, primär aufgrund geringer Fallzahlen und methodischer Schwächen der vorliegenden Studien. Bisher haben nur wenige Studien die Auswirkungen der Schwschft auf die Anfallskontrolle untersucht. Die Minimierung des teratogenen Risikos der AED bei gleichzeitiger Vermeidung maternaler und fetaler Risiken durch unkontro…