Oligoklonale Banden verschwinden häufig unter Mitoxantron
K Scheerschmidt, F Hoffmann · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung und Fragestellung: Bei bis zu 98% alle MS-Patienten lassen sich oligoklonale IgG-Banden (OKB) im Liquor nachweisen. Häufig wird eine Stabilität des individuell ausgeprägten Bandenmusters im Verlauf der Erkrankung und unter verschiedenen Therapien beschrieben. Verlaufsbeobachtungen von Liquorparametern liegen nur in geringer Zahl vor, da wiederholte Liquoruntersuchungen meist nicht indiziert, somit ethisch nicht begründbar sind. Seit vielen Jahren wird allerdings die wiederholte intrathekale Gabe von Triamcinolonacetonid-Kristallsuspension (TCA) off-label bei MS-Patienten eingesetzt, insbesondere zur s…