Einfluss von Mitoxantron auf die inhibitorische Funktion von CD4+CD25+ regulatorischen T-Zellen bei Patienten mit Multipler Sklerose
M Kumar, N Putzki, E Kreuzfelder, V Limmroth · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Multiple Sklerose (MS) wird als inflammatorische demyelinisierende Erkrankung angesehen, die sekundär aufgrund einer Autoimmun-Reaktion gegen Eigenantigene in einem genetisch suszeptiblem Individuum entsteht. CD4+CD25+ regulatorische Zellen, sog. Tregs, spielen eine wichtige Rolle in der Kontrolle der Autoimmunität durch supprimierend wirkenden autoreaktive T-Zellen. Die inhibitorische Funktion von Tregs ist bei MS Patienten gestört. Mitoxantron (MX) ist ein potentes, zytotoxisches Immunsuppressivum zur Therapie der progredienten MS. Der Wirkungsmechanismus von MX ist unvollständig verstanden. Frage…