Arteriovenöse Durafistel als seltene Ursache für einen pulssynchronen Tinnitus
C. Brocks, C. Bela, C. Gaebel, B. Wollenberg, K. Sommer · Pädiatrische Praxis · 2008 · Heft 08 · S. 573-578
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Pulssynchrone Ohrgeräusche werden in aller Regel durch Gefäßprozesse im Bereich des Felsenbeins verursacht. Mit einem Mikrofon oder einem Stethoskop im äußeren Gehörgang oder im Bereich des Mastoids wahrnehmbare Geräusche lassen auf einen objektivierbaren Tinnitus schließen. Die wichtigsten Differenzialdiagnosen eines objektivierbaren Tinnitus sind Paragangliome des Glomus jugulare oder des Glomus tympanicum, Gefäßstenosen, arteriovenöse Malformationen, Aneurysmen und Pathologien des Bulbus venae jugularis interna im Felsenbein. Bei einem pulssynchronen Tinnitus kann eine gründliche neuroradiolog…